07. September 2010
rzte Magazin Medizin Medien Austria
Das Hausärztliche Fehlerberichts- und Lernsystem lädt Ärzte dazu ein, Behandlungsfehler anonym zu melden, damit Kollegen daraus lernen können.
Zur Schonung der Angehörigen einen bedrohlichen Verdacht herunterzuspielen kann Patienten gefährden.
Eine schnelle Blickdiagnose und die mündliche Informationsweitergabe durch die Eltern hätten für einen kleinen Patienten beinahe schlecht geendet.
Selbst wenn Patienten eine bestimmte Therapie fordern, sind alle diagnostischen Möglichkeiten zu erwägen. Die Verantwortung liegt beim Arzt.
Notfälle in der Praxis sind Ausnahmesituationen. Strukturierte Abläufe und überprüfte Geräte helfen, böse Überraschungen zu vermeiden.
Kommunikationsprobleme könnten beigetragen haben, dass bei einem Patienten mit Diabetes eine Amputation notwendig geworden ist.
Nach einer „Aut idem“ erfolgten Umstellung der Medikation ist der Patient offensichtlich mit der Einnahme seiner beiden Generika überfordert.
Die Verwechslung von Patienten kann in einer Katastrophe enden. Zusätzliche Sicherheitsnetze können dieses Risiko entscheidend vermindern.
Selbst wenn Patienten eine bestimmte Therapie fordern, sind alle diagnostischen Möglichkeiten zu erwägen. Die Verantwortung liegt beim Arzt.
Ähnlichkeiten im Aussehen von Ampullen bergen die Gefahr von Verwechslungen in sich. Auf keinen Fall sollte man sich auf Farbkodierungen verlassen.
Die Verwechslung von Patienten kann in einer Katastrophe enden. Zusätzliche Sicherheitsnetze können dieses Risiko entscheidend vermindern.
Impfpässe werden von Patienten häufig zu Hause vergessen. Impfungen sollen daher immer auch in der eigenen Praxis dokumentiert werden.
Ohne systematische Aufarbeitung und Archivierung von Befunden wird leicht etwas übersehen. Die negativen Folgen treffen Patienten und Arzt.
Medikamenteninteraktionen gehören besonders bei älteren Patienten zum Alltag. Dabei muss auch an seltenere Wechselwirkungen gedacht werden.
Kommt es bei vorbelasteter Arzt-Patient-Beziehung zu unerwarteten Krankheitsverläufen, können beim Arzt leicht Schuldgefühle ausgelöst werden.
Auch bei Patienten mit einem eindeutigen Beschwerdebild sollte auf andere bestehende – und vielleicht wesentliche – Symptome geachtet werden.
Die Therapietreue wird durch Information über die Wirkungsweise von Medikamenten und deren Nebenwirkungen entscheidend gefördert.
Zeitdruck beim Blutabnehmen kann zur Selbstverletzung führen. Einhalten einer vorgegebenen Routine hilft, die Gefährdung zu vermeiden.
Jugendliche dürfen ohne Einverständnis der Eltern in eine ärztliche Behandlung einwilligen. Konsens mit den Erziehungsberechtigten ist anzuraten.
Manchmal wünschen Bekannte vom Arzt eine Untersuchung „zwischendurch“. Die Einhaltung des beruflichen Rahmens schützt dabei beide Seiten.
Die Entscheidung über diagnostisch notwendige Untersuchungen kann für den Arzt mitunter schwierig sein.
Beim Ausstellen von Rezepten lauern gleich mehrere Fehlerteufel - vor allem bei mündlichen Anordnungen. Abhilfe schafft hier eine Kontrolle.
Die Versäumnisse bei der Spitalsentlassung eines Patienten können zu gefährlichen Komplikationen führen, wie der Fehler des Monats zeigt.
Bei akuten Thoraxschmerzen ist es wichtig, an bedrohliche Krankheitsbilder zu denken - besonders, wenn zusätzlich Atemnot besteht.
Dem Wunsch eines Patienten nach „rascher Verschreibung“ wurde ohne weiteres nachgegeben. Was folgte, war gleich eine ganze Reihe von Fehlern.
Die große Zahl an Medikamenten erschwert den Überblick bei Interaktionen. Praxissoftware und Patienten sind dafür gute Informationsquellen.
Praxissoftware sollte eigentlich die Bürokratie vereinfachen. Kontrolle ist jedoch angebracht, denn Fehler können sich trotzdem einschleichen.
Wenn die Erstdiagnose nicht hält, muss der Arzt nicht unbedingt etwas falsch gemacht haben - selbst wenn die endgültige Diagnose Herzinfarkt ist
Beim Fehler des Monats Jänner geht es um Kommunikationsfehler zwischen Krankenhaus und Arztpraxis. Eine der Hauptfehlerquellen in dieser Hinsicht sind Arztbriefe. Bei ihnen passieren Fehler beim Verfassen genauso wie beim Lesen.
Patientenanrufe mit Schilderung von Beschwerden gehören zum Praxisalltag. Eine Beurteilung der Dringlichkeit am Telefon kann jedoch schwierig sein.
Ab dem Jahreswechsel wird - wie aus vertrauenswürdigen Quellen im Hauptverband vernehmbar ist - die neue Re-Zertifizierung der Ärztesoftware Voraussetzung für die Abrechnung und den Zugriff auf das Ecard- und ABS-System über Ihre IT-Lösung.
Auch wenn eine Diagnose sehr unwahrscheinlich erscheint, muss sie in Betracht gezogen werden. Oft handelt es sich um schwere Erkrankungen.
Von einer präzisen Informationsweitergabe hängen mitunter Menschenleben ab. Für die ärztliche Praxis empfehlen sich besondere Vorkehrungen.
Bleibt die Frage nach Medikamentenallergien aus, können Arzt und Patient in eine gefährliche Situation geraten. Wie kann das passieren?
Mängel beim routinemäßigen Ersatz von Medikamenten in der Praxis können dazu führen, dass wichtige Ampullen im Notfall fehlen.
Ähnlich klingende Medikamentennamen sowie ähnlich gestaltete Verpackungen und Etiketten können in der Praxis leicht zu Fehlern führen.
In diesem Monat berichtete ein Kollege mutig über einen besonders tragischen Überwachungsfehler mit Todesfolge. Dazu gab es viele Reaktionen.
Ein Patient lässt sich einen Zahn ziehen, eigentlich eine Routineangelegenheit. Aber übers Wochenende wäre er an den Folgen beinahe gestorben.
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